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	<title>Swiss Spirit</title>
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	<pubDate>Sun, 05 Jul 2009 10:47:03 +0000</pubDate>
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		<title>Zusammenfassung der 2. Befragung</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 03:58:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ergebnisse der 2. Befragung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die wichtigsten Ergebnisse der vorliegenden Studie sind: 

Werte sind tatsächlich was wert – als Orientierungs- und Entscheidungshilfe. 
Werte sind tatsächlich in (mindestens) drei Bereichen anzutreffen: als persönliche Lebensziele, als geschätzte Persönlichkeits-Eigenschaften und als gesellschaftliche Ziele. 
In allen drei Bereichen gibt es viele einzelne Werte, die im Durchschnitt als subjektiv „sehr wichtig“ eingestuft werden. 
Ein weiterer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span>Die wichtigsten Ergebnisse der vorliegenden Studie sind: </span></p>
<ul>
<li>Werte sind tatsächlich was wert – als Orientierungs- und Entscheidungshilfe. </li>
<li>Werte sind tatsächlich in (mindestens) drei Bereichen anzutreffen: als persönliche Lebensziele, als geschätzte Persönlichkeits-Eigenschaften und als gesellschaftliche Ziele. </li>
<li>In allen drei Bereichen gibt es viele einzelne Werte, die im Durchschnitt als subjektiv „sehr wichtig“ eingestuft werden. </li>
<li>Ein weiterer Grossteil der getesteten 175 Werte wird zumindest als „wichtig“ eingestuft, weniger wichtige Werte bilden eine kleine Minderheit. </li>
<li>Den Befragten sind also viele Werte zugleich wichtig. Diesen Umstand gilt es bei der Fortsetzung der Werte-Forschung zu beachten. </li>
<li>Eine gewisse Komplexitäts-Reduktion bringt eine Faktorenanalyse, welche die sechs Dimensionen „Traditionsbewusstsein“, „Idealismus“, „Selbstkompetenz“, „Selbstverwirklichung“, „Reife/Sinn“ sowie „Lebensfreude“ identifizierte. Darauf lässt sich aufbauen. </li>
<li>Werte sind offensichtlich kein Nullsummenspiel, bei dem ein Zugewinn beim einen Wert zu einem Abbau an Bedeutung beim anderen führt. Vielmehr unterscheiden sich Menschen auch danach, wie wichtig ihnen Werte insgesamt sind: Ein hoher Stellenwert der einen Werte-Dimension führt tendenziell zu einer ebenfalls überdurchschnittlich hohen Bewertung der anderen Werte-Dimensionen – und umgekehrt. </li>
<li>Dasselbe Phänomen gibt es auch bei einem anderen „soft factor“, nämlich bei der Ausprägung unterschiedlicher Teil-Identitäten, die ebenfalls nicht in einem Konkurrenzverhältnis stehen, sondern gemeinsam gehäuft auftreten. </li>
<li>Der langsam, aber sicher wirksame Trend von Geld zu Geist, von Quantität zu Qualität, von materiellen zu immateriellen Werten, ist ungebrochen. </li>
<li>Bei der „Bewusstseins-Elite“, für welche die Befragten stehen, bleiben Lebensqualität und Optimismus auf hohem Niveau stabil. </li>
</ul>
<p><span>Wie jede gute Forschung führte auch diese Studie zu mehr neuen Fragen als zu abschliessenden Antworten: </span></p>
<ul>
<li>Wie lassen sich die vorgefundenen vielschichtigen und komplexen Werte-Landschaften weiter zu handhabbaren Werte-Landkarten verdichten? </li>
<li>Welche Leit-Werte könnten gleichsam als Leuchttürme in unübersehbaren Werte-Landschaften dienen? </li>
<li>Mit welchen sprachlichen Formulierungen lassen sich Werte am besten erfassen? </li>
<li>Wie wirken sich Werte auf Verhalten und Befindlichkeit aus? </li>
<li>Wie verändern sich Werte in Zeiten der Krise? </li>
<li>Und so fort. </li>
</ul>
<p><span>ISG Institut AG, St. Gallen<br />
</span></p>
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		</item>
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		<title>Die Bedeutung von Werten</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 03:58:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ergebnisse der 2. Befragung]]></category>

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		<description><![CDATA[Welche Bedeutung haben Werte als Orientierungs- und Entscheidungshilfe? Wie hat sich das entwickelt? Sind Werte eher bewusst oder unbewusst? Welche Bedeutung hat ein übereinstimmendes Werte-Profil bei Auswahlprozessen aller Art? Und welche Rolle spielen Werte beim Konsum? All diese Fragen wurden bereits früher gestellt, so dass wir Vergleichsmöglichkeiten haben und zugleich sehen können, ob der um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Welche Bedeutung haben Werte als Orientierungs- und Entscheidungshilfe? Wie hat sich das entwickelt? Sind Werte eher bewusst oder unbewusst? Welche Bedeutung hat ein übereinstimmendes Werte-Profil bei Auswahlprozessen aller Art? Und welche Rolle spielen Werte beim Konsum? All diese Fragen wurden bereits früher gestellt, so dass wir Vergleichsmöglichkeiten haben und zugleich sehen können, ob der um Swiss Spirit erweiterte Kreis von Antwortenden zu anderen Antwortverteilungen führt. </p>
<p><span>Dass Werte bei den Befragten als Orientierungs- und Entscheidungshilfe eine wichtige Rolle spielen (rund acht von zehn möglichen Punkten im Schnitt – siehe Grafik), erstaunt nicht allzu sehr, war doch das Thema Werte ausdrücklich als Inhalt der Befragung angekündigt worden, so dass vermutlich tatsächlich primär solche Menschen daran teilgenommen haben, denen Werte wichtig sind. Schon auffälliger ist, dass diese Bedeutung im letzten Jahrzehnt deutlich gewachsen ist. Heute hat sie allerdings ein so hohes Niveau erreicht, dass man sich eine weitere Steigerung kaum noch vorstellen kann. (Der Vergleich der beiden Stichproben zeigt zwar geringfügige Abweichungen, in der Tendenz jedoch durchaus vergleichbare Resultate.) </span></p>
<p><a href="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/bedeutung1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-258" title="bedeutung1" src="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/bedeutung1-300x206.jpg" alt="" width="300" height="206" /></a></p>
<p>Die nachfolgenden Grafiken erbringen folgende Erkenntnisse: </p>
<ul>
<li>Mit Werten wird sowohl bewusst als auch unbewusst umgegangen, wobei der bewusste Umgang noch immer in der Mehrheit ist. Der Fünfjahresvergleich zeigt, dass sch daran wenig verändert hat, die Unterschiede sind nicht wirklich signifikant.</li>
<li>Ähnliches gilt für den Vergleich, für den es sogar drei Werte gibt, und bei dem es um die  Bedeutung von Werte-Kongruenz, also von übereinstimmenden Werte-Profilen bei allen möglichen Auswahlprozessen geht. Auch hier gibt es kaum wesentliche Unterschiede, das heisst, Werte-Kongruenz als Auswahlkriterium ist ein stabiles Phänomen.</li>
<li>Nach wie vor ist Werte-Kongruenz bei der Auswahl eines Lebenspartners bzw. von guten Freunden, bei der Wahl eines Vertrauensarztes, bei der Auswahl unterstützter Organisationen und bei der Wahl eines Geschäftspartners oder Arbeitgebers wichtig bis sehr wichtig. Mindestens auch wichtig ist Werte-Kongruenz, wenn es um Parteien und Politiker, um Ferienziele, Lieblingszeitung, Partner-Bank, oder bevorzugten Supermarkt geht. In allen anderen Konsumbereichen spielt Werte-Kongruenz eine untergeordnete Rolle.</li>
<li>Dass Werte beim Konsum vor allem dann eine durchaus bedeutsame Rolle spielen, wenn die Angebote sonst vergleichbar sind, zeigt die letzte Grafik dieses Abschnitts. Daran hat sich in den letzten drei Jahren wenig geändert: Werte sind wertvoll, auch beim Konsum.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/bedeutung2.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-259" title="bedeutung2" src="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/bedeutung2-300x238.jpg" alt="" width="300" height="238" /></a></p>
<p><a href="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/bedeutung3.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-260" title="bedeutung3" src="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/bedeutung3-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
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		<item>
		<title>Die acht Leit-Werte</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 03:58:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ergebnisse der 2. Befragung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie lassen sich Werte formulieren? In vielen Studien, so auch bei früheren Befragungen, wurden Werte zu einem einzigen Schlag- oder Reizwort verdichtet. In der vorliegenden Studie wurde dieser Ansatz bewusst erweitert, doch für acht Leit-Werte, die sich als relevant erwiesen hatten, wollten wir ebenfalls wissen, wie bedeutsam sie auf der fortan immer verwendeten Skala von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie lassen sich Werte formulieren? In vielen Studien, so auch bei früheren Befragungen, wurden Werte zu einem einzigen Schlag- oder Reizwort verdichtet. In der vorliegenden Studie wurde dieser Ansatz bewusst erweitert, doch für acht Leit-Werte, die sich als relevant erwiesen hatten, wollten wir ebenfalls wissen, wie bedeutsam sie auf der fortan immer verwendeten Skala von 0 bis 10 seien. Die Ergebnisse finden sich in der folgenden Grafik: </p>
<p><a href="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/achtleitwerte.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-241" title="achtleitwerte" src="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/achtleitwerte-300x180.jpg" alt="" width="300" height="180" /></a></p>
<p><span>Die wichtigsten Erkenntnisse aus dieser Frage sind: </span></p>
<ul>
<li>Zunächst fällt auf, dass kein Leit-Wert abfällt. Übersetzen wir einen Durchschnittswert von mindestens 8 mit „sehr wichtig“, und erweitern diese Grenze noch um den Rundungsbereich, also bis 7.5, dann sind sämtliche getesteten Leit-Werte sehr wichtig.
 </li>
<li>Damit stossen wir ein erstes Mal auf das Phänomen, dass verschiedene Werte gleichzeitig sehr wichtig sein können, selbst solche, die sich auf den ersten Blick widersprechen. Das bedeutet: Aus der Multi-Options-Gesellschaft wird auch eine Multi-Werte-Gesellschaft. Wir wollen, ja es ist uns schon selbstverständlich geworden, dass wir eine grosse Zahl unterschiedlicher Werte zugleich realisieren können.
 </li>
<li>Nichtsdestotrotz gibt es ein Spitzentrio, das sich deutlich vom Rest des Feldes abgesetzt hat. Zuoberst steht der Leit-Wert Gesundheit, was nichts anders bedeutet, als dass die grosse Bedeutung von Gesundheit von niemandem in Frage gestellt wird. Es folgt der Leit-Wert Lebensqualität, was Kennerinnen und Kenner der Forschungen nicht erstaunen kann: Lebensqualität war in allen bisherigen Fragen einer der heissesten Werte. Und vor allem in den letzten Befragungen gilt dies auch für den Drittplatzierten, den Leit-Wert Sinn.
 </li>
<li>Da Gesundheit ein von niemandem in Frage gestelltes zentrales Element von Lebensqualität ist, und da die Empfindung von Sinn ebenfalls ein solches ist, wie wir aus früheren Forschungen wissen, zeigt sich einmal mehr: Lebensqualität hat das Potenzial, zum zentralen Leit-Wert der Zukunft zu werden, zu dem, worum es bei Lebensgestaltung wirklich geht.
 </li>
<li>Noch einmal sei darauf hingewiesen, dass auch die übrigen Leit-Werte, also Selbstverwirklichung, Nachhaltigkeit, Sicherheit, Solidarität und Reife keineswegs abfallen. Auch sie sind den Befragten sehr wichtig – und auch sie gehören alle auf die eine oder andere Weise zum zentralen Leit-Wert Lebensqualität.</li>
</ul>
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		<title>Werte als persönliche Lebensziele</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 03:57:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ergebnisse der 2. Befragung]]></category>

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		<description><![CDATA[Geht es um den Bedeutungsgehalt des Worts Werte, dann liegt uns zunächst das Hemd näher als der Rock, das heisst, wir denken an persönliche Werte, also an das, was uns in unserem persönlichen Leben wichtig ist. Solche persönlichen Lebensziele lassen sich nach dem Muster „dass ich&#8230;“ oder „dass mein Leben&#8230;“ formulieren, was wir für insgesamt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geht es um den Bedeutungsgehalt des Worts Werte, dann liegt uns zunächst das Hemd näher als der Rock, das heisst, wir denken an persönliche Werte, also an das, was uns in unserem persönlichen Leben wichtig ist. Solche persönlichen Lebensziele lassen sich nach dem Muster „dass ich&#8230;“ oder „dass mein Leben&#8230;“ formulieren, was wir für insgesamt 66 denkbare Werte getan haben. Die Ergebnisse, rangiert nach dem Durchschnittswert der persönlichen Bedeutung, finden sich den folgenden sieben Graphiken wieder. </p>
<p><span>Auch dabei fällt zunächst auf, dass viele unterschiedliche Werte zugleich wichtig sein können. Ziehen wir auch hier wieder die Grenze bei einem Durchschnittswert von 7.5, dann sind 33, also genau jeder zweite der getesteten Werte, sehr wichtig. Und nur gerade sechs Werte liegend deutlich unter einem Durchschnittswert von 6. Das bedeutet, dass wir das ursprüngliche Ziel, die Zahl der zu erfassenden Werte dadurch deutlich zu reduzieren, indem wir die unwichtigen Werte ausscheiden, vergessen können: Es gibt kaum unwichtige persönliche Lebensziele. Die einen sind nur etwas wichtiger oder weniger wichtig als die anderen, und am liebsten hätten wir es, wenn wir alle zugleich erreichen könnten. </span></p>
<p><a href="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/lebensziele1.jpg"><img src="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/lebensziele1-300x118.jpg" alt="" title="lebensziele1" width="300" height="118" class="alignnone size-medium wp-image-228" /></a><br />
<a href="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/lebensziele2.jpg"><img src="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/lebensziele2-300x125.jpg" alt="" title="lebensziele2" width="300" height="125" class="alignnone size-medium wp-image-229" /></a><br />
<a href="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/lebensziele3.jpg"><img src="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/lebensziele3-300x113.jpg" alt="" title="lebensziele3" width="300" height="113" class="alignnone size-medium wp-image-230" /></a><br />
<a href="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/lebensziele4.jpg"><img src="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/lebensziele4-300x127.jpg" alt="" title="lebensziele4" width="300" height="127" class="alignnone size-medium wp-image-231" /></a><br />
<a href="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/lebensziele5.jpg"><img src="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/lebensziele5-300x121.jpg" alt="" title="lebensziele5" width="300" height="121" class="alignnone size-medium wp-image-232" /></a><br />
<a href="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/lebensziele6.jpg"><img src="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/lebensziele6-300x113.jpg" alt="" title="lebensziele6" width="300" height="113" class="alignnone size-medium wp-image-233" /></a><a href="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/lebensziele7.jpg"><img src="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/lebensziele7-300x125.jpg" alt="" title="lebensziele7" width="300" height="125" class="alignnone size-medium wp-image-234" /></a></p>
<p><span>Aus nahe liegenden Gründen ist es unmöglich, alle 66 getesteten Werte einzeln zu kommentieren. Sie können höchstens jeweils vergleichen, indem Sie sich fragen, welchen Zahlenwert Sie für den betreffenden Wert gewählt haben oder hätten. Wenn allerdings so viele einzelne Werte unbestritten sehr wichtig sind, dürfte dieser Vergleich häufiger Übereinstimmung als Abweichung erbringen. </span></p>
<p><span>Schon ein Blick auf die Top Ten zeigt erneut, dass sehr unterschiedliche Werte zugleich sehr wichtig sein können. Zu diesen Top Ten gehören nämlich zwei Gesundheits-Werte (körperliches sowie geistig-seelisches Wohlbefinden), der Wert „glücklich sein“, ein sozialer Wert (dass es Menschen gibt, denen ich etwas bedeute), vor allem aber auch sechs Werte, die alle um den Leit-Wert Selbstverwirklichung kreisen (sich treu bleiben, frei und unabhängig sein, mit sich selbst im Reinen sein, sein Leben nach eigenen Werten ausrichten können, das tun können, was einem wirklich liegt, sowie eine erfüllende Arbeit).  Und diese Tendenz setzt sich bis zu den Werten des Mittelfeldes fort, deren Bedeutung ja kaum abfällt. </span></p>
<p><span>Werte-Landschaften sind also ganz offensichtlich komplex und vielschichtig – weil wir möglichst viele persönliche Lebensziele zugleich realisieren möchten. </span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Werte als Persönlichkeitseigenschaften</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 03:57:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ergebnisse der 2. Befragung]]></category>

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		<description><![CDATA[Werte sind nicht nur im Umgang mit uns selbst wichtig, sondern auch im Umgang mit anderen. Wir wertschätzen bei diesen anderen bestimmte Persönlichkeits-Eigenschaften mehr oder weniger, und wir können zudem davon ausgehen, dass das dieselben Eigenschaften sind, die wir auch bei uns selbst hoch einschätzen. Deshalb wurde zur Erfassung dieses wichtigen Teils der Werte-Landschaft eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Werte sind nicht nur im Umgang mit uns selbst wichtig, sondern auch im Umgang mit anderen. Wir wertschätzen bei diesen anderen bestimmte Persönlichkeits-Eigenschaften mehr oder weniger, und wir können zudem davon ausgehen, dass das dieselben Eigenschaften sind, die wir auch bei uns selbst hoch einschätzen. Deshalb wurde zur Erfassung dieses wichtigen Teils der Werte-Landschaft eine Liste mit insgesamt 60 Persönlichkeits-Eigenschaften erstellt, deren Bedeutung beim Umgang mit anderen ebenfalls anhand der Skala von 0 bis 10 erfasst wurde. </p>
<p><span>Und wieder stossen wir auf das bekannte Phänomen (siehe nachfolgende Graphiken): 23 von den 60 Persönlichkeits-Eigenschaften haben einen Wert von 7.5 und höher, sind also sehr wichtig. Auf der anderen Seite liegen wiederum nur sechs Werte deutlich unter einem Mittelwert von 6, und nur einer, nämlich Gehorsamkeit, fällt deutlich ab. Wiederum sind also viele Werte zugleich wertvoll, und die Abstände in punkto Bedeutung sind nur marginal. </span></p>
<p><a href="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/persoenlichkeit1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-266" title="persoenlichkeit1" src="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/persoenlichkeit1-300x160.jpg" alt="" width="300" height="160" /></a></p>
<p><a href="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/persoenlichkeit2.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-267" title="persoenlichkeit2" src="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/persoenlichkeit2-300x158.jpg" alt="" width="300" height="158" /></a></p>
<p><a href="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/persoenlichkeit3.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-268" title="persoenlichkeit3" src="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/persoenlichkeit3-300x153.jpg" alt="" width="300" height="153" /></a></p>
<p><a href="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/persoenlichkeit41.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-270" title="persoenlichkeit41" src="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/persoenlichkeit41-300x157.jpg" alt="" width="300" height="157" /></a></p>
<p><a href="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/persoenlichkeit5.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-271" title="persoenlichkeit5" src="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/persoenlichkeit5-300x157.jpg" alt="" width="300" height="157" /></a></p>
<p><a href="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/persoenlichkeit6.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-272" title="persoenlichkeit6" src="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/persoenlichkeit6-300x152.jpg" alt="" width="300" height="152" /></a></p>
<p>Auch hierzu liesse sich stundenlang philosophieren, etwa über die drei letzten Plätze, die allesamt von Werten belegt werden, die noch vor zwei Generationen ganz oben standen. Oder über den hohen Stellenwert von Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit und Wahrhaftigkeit, die alle in den Top Ten auftauchen. Geht man vom ökonomischen Gesetz aus, wonach Knappheit eines Gutes seinen Wert nach oben treibt, dann scheint es mit diesen Werten in unserer Gesellschaft nicht allzu gut zu stehen&#8230; </p>
<p><span>Ob dasselbe auch für die übrigen schönen Werte der Top Ten, also Echtheit, Zuverlässigkeit, Offenheit, Humor, Toleranz, Respekt und Loyalität gilt, sei dahingestellt. Am besten machen Sie sich auch hier aus den Ergebnissen Ihren eigenen Reim. </span></p>
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		<item>
		<title>Werte als gesellschaftliche Ziele</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 03:56:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ergebnisse der 2. Befragung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die dritte Werte-Ebene wird von Zielen jenseits der eigenen Person oder des direkten Zusammenlebens gebildet, also von gesellschaftlichen Zielen. 40 davon haben wir auf ihre Bedeutung hin getestet. 
Hier überschreiten sogar 27 von 40 Werten die zur Abgrenzung von „sehr wichtig“ gewählte Schwelle von 7.5 bei der durchschnittlichen Einstufung auf der Skala von 0 bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die dritte Werte-Ebene wird von Zielen jenseits der eigenen Person oder des direkten Zusammenlebens gebildet, also von gesellschaftlichen Zielen. 40 davon haben wir auf ihre Bedeutung hin getestet. </p>
<p><span>Hier überschreiten sogar 27 von 40 Werten die zur Abgrenzung von „sehr wichtig“ gewählte Schwelle von 7.5 bei der durchschnittlichen Einstufung auf der Skala von 0 bis 10. Und wiederum nur sechs Werte liegen unter dem Grenzwert von 6. Auch hier gilt also, dass viele wichtige und sehr wichtige Werte eine komplexe und schwer überschaubare Werte-Landschaft bilden. (siehe nachfolgende Grafiken). </span></p>
<p><a href="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/gesellschaft1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-252" title="gesellschaft1" src="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/gesellschaft1-300x117.jpg" alt="" width="300" height="117" /></a></p>
<p><a href="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/gesellschaft2.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-253" title="gesellschaft2" src="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/gesellschaft2-300x118.jpg" alt="" width="300" height="118" /></a></p>
<p><a href="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/gesellschaft3.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-254" title="gesellschaft3" src="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/gesellschaft3-300x121.jpg" alt="" width="300" height="121" /></a></p>
<p><a href="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/gesellschaft4.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-255" title="gesellschaft4" src="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/gesellschaft4-300x116.jpg" alt="" width="300" height="116" /></a></p>
<p>Ginge es nach den gesellschaftlichen Werten der Befragten, so wäre diese Welt wahrlich ein besserer Ort, denn es würden Frieden, Respekt, Gerechtigkeit, Toleranz, Nachhaltigkeit und Menschenrechte herrschen. In dieser besseren Welt hätte aber auch die Fürsorglichkeit für die eigenen Liebsten sowie mehr Eigenverantwortung ihren Platz, wie ein Blick auf die Top Ten der gesellschaftlichen Ziele zeigt. </p>
<p><span>Die Tatsache, dass unsere Welt nicht so ist, wirft ein deutliches Licht darauf, dass die Wirkungsmacht von Werten begrenzt ist, vor allem dann, wenn wir als Einzelne nur einen sehr beschränkten Einfluss haben, wenn es um deren Realisierung geht. Anders als bei unseren persönlichen Lebenszielen oder den Wertmassstäben, die wir bei der Auswahl unserer Mitmenschen anlegen, ist dies bei den gesellschaftlichen Zielen weitgehend der Fall: Wir wissen zwar, wo wir hin wollten, wenn wir könnten, doch wir kennen den Weg dahin noch nicht. </span></p>
<p><span>Nichtsdestotrotz gehören auch die gesellschaftlichen Zielsetzungen zum Kanon der Werte, geben doch auch sie dem einzelnen Menschen wie kleineren und grösseren Kollektiven Identität, Orientierung und Sinn. </span></p>
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		<title>Komplexitätsreduktion</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 03:56:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ergebnisse der 2. Befragung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Rückblick auf die Zahlenwerte von insgesamt 175 getesteten Einzelwerten bringt folgend Erkenntnisse: 
Die Tatsache, dass die grosse Mehrheit aller Werte als wichtig bis sehr wichtig eingestuft wurde, zeigt, dass es richtig war, den Fächer in dieser Projektphase weit zu öffnen. Eine zu frühe Einschränkung hätte dazu geführt, dass Werte, die ganz offenkundig wichtig sind, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Rückblick auf die Zahlenwerte von insgesamt 175 getesteten Einzelwerten bringt folgend Erkenntnisse: </p>
<p><span>Die Tatsache, dass die grosse Mehrheit aller Werte als wichtig bis sehr wichtig eingestuft wurde, zeigt, dass es richtig war, den Fächer in dieser Projektphase weit zu öffnen. Eine zu frühe Einschränkung hätte dazu geführt, dass Werte, die ganz offenkundig wichtig sind, übersehen oder ausgeschlossen worden wären. </span></p>
<p><span>Wenn die meisten Werte als wichtig bis sehr wichtig erachtet werden, bedeutet dies, dass ein weitgehender Werte-Konsens herrscht. Es gibt zwar graduelle Abweichungen bei der subjektiven Bedeutung einzelner Werte, aber mit wenigen Ausnahmen sind diese Werte nicht umstritten. Das könnte bei Konflikten aller Art ein wichtiger Hinweis sein: Über die Wege zur Realisierung von Werten mag man sich streiten, doch dabei ist es gut zu wissen, dass über die Werte selbst weitgehender Konsens herrscht. </span></p>
<p><span>Es bleibt die Tatsache, dass 175 einzelne Werte kaum zu überblicken sind, weshalb wir um Zwecke der Komplexitäts-Reduktion eine Faktorenanalyse vorgenommen haben, die zeigen sollte ob es in dieser Datenvielfalt verborgene Muster und Strukturen gibt. Konkret lautet die Frage: Treten bestimmte Einzelwerte gehäuft gemeinsam auf und bilden so gleichsam eine eigene Dimension innerhalb der Werte-Landschaft? Die Faktorenanalyse aller Einzelwerte ergab tatsächlich sechs relevante und sinnvolle Faktoren oder Dimensionen. </span></p>
<p><strong>Dimension Traditionsbewusstsein </strong></p>
<p><span>Der Faktor Traditionsbewusstsein erklärt bei der Faktorenanalyse am meisten „Varianz“, das heisst, er trägt am meisten zur Komplexitäts-Reduktion bei. Das liegt daran, dass in dieser Dimension jene Werte zusammenkommen, die am meisten umstritten sind: Die traditionellen Werte haben im Gegensatz zu den meisten anderen, die praktisch nur Anhänger haben, sowohl Anhänger als auch Verächter, was sich im relativ tiefen Durchschnittswert spiegelt. </span></p>
<p><span>Interessant ist, dass diese Dimension als einzige Einzelwerte aus allen drei Bereichen (persönliche Lebensziele, geschätzte Persönlichkeits-Eigenschaften und gesellschaftliche Ziele) enthält. Es gibt also offenbar eine starke und umfassende Grundorientierung namens Traditionsbewusstsein. Ob man davon viel oder wenig hat, prägt das Werte-Profil des Einzelnen und damit auch die Werte-Landschaften von Kollektiven entscheidend. </span></p>
<p><span>Man könnte auch sagen, dass Traditionsbewusstsein eine sehr konsistente Werthaltung ist, ein geschlossenes, aber in sich in stimmiges System, das durchgängig wirksam ist. </span></p>
<p><span><strong>Dimension Idealismus </strong></span></p>
<p><span>Der Faktor Idealismus umfasst ausschliesslich gesellschaftliche Ziele und Werte, was stimmig ist, geht es bei Idealismus doch gerade um Werte ausserhalb der eigenen Interessenssphäre. </span></p>
<p><span>Interessant ist, dass die Werte für eine bessere Welt, wie wir sie zusammenfassen können, nicht weiter differenziert werden. Wenn man für eine gerechte Welt ist, ist man auch für eine nachhaltige, und umgekehrt. Idealismus ist multidimensional. </span></p>
<p><span>Die durchschnittliche Bedeutung der idealistischen Werte ist mit 8.2 sehr hoch. Das bedeutet: Es gibt Antwortende, denen diese Werte noch etwas wichtiger sind als anderen, aber niemandem sind sie unwichtig. Über die Werte für eine bessere Welt herrscht weitgehend Konsens. </span></p>
<p><strong>Dimension Selbstkompetenz </strong></p>
<p><span>Bei dieser Auflistung von geschätzten Persönlichkeits-Eigenschaften wird als gemeinsamer Nenner ein Menschenbild sichtbar, das von der Idee der Selbstkompetenz geprägt ist. Und damit Selbstkompetenz zu einer runden Sache wird, gehören offenbar eine ganze Reihe von Persönlichkeits-Eigenschaften dazu, von Flexibilität bis Tapferkeit. </span></p>
<p><span>Wie die durchschnittliche Bedeutung von 7.4 zeigt, ist Selbstkompetenz zu einem wichtigen Wert geworden, wenn auch noch nicht zu einem gänzlich selbstverständlichen und unbestrittenen. </span></p>
<p><span><strong>Dimension Selbstverwirklichung </strong></span></p>
<p><span>In der Dimension Selbstverwirklichung finden sich jene persönlichen Lebensziele zusammen, die tatsächlich alle um die Idee der Selbstverwirklichung kreisen. Diese Werte bilden im Chaos der Werte-Landschaften einen überschaubaren strukturierten Bereich. </span></p>
<p><span>Der sehr hohe durchschnittliche Bedeutungswert von 8.4 zeigt, dass Selbstverwirklichung zumindest für die „Bewusstseins-Elite“ zu einem in hohem Masse akzeptierten und wichtigen Leitwert geworden ist. Die Werte rund um das Thema Selbstverwirklichung sind und bleiben bedeutsam. </span></p>
<p><strong>Dimension Reifung/Sinn </strong></p>
<p><span>Wie Sie sich vielleicht erinnern, haben wir bei der Frage nach den acht Leit-Werten „Reife“</span><span><em> </em></span><span>und „Sinn“ getrennt behandelt. Hier zeigt sich nun, dass diese beiden Leitwerte zusammen eine Dimension bilden. Sinn hat offensichtlich viel mit eigener reifender Entwicklung, mit persönlicher Evolution, ja mit Bewusstseinserweiterung zu tun. </span></p>
<p><span>Die entsprechenden Werte belegen keine Spitzenplätze, doch mit einem Durchschnittswert von 7.4 bewegt sich diese Werte-Dimension genau an der Grenze zwischen wichtig und sehr wichtig.</span></p>
<p><span><strong>Dimension Lebensfreude </strong></span></p>
<p><span>Wenn der Begriff Hedonismus nicht etwas abgewirtschaftet hätte, könnten wir ihn für diese Werte-Dimension verwenden, doch passt auch Lebensfreude ganz gut. Die dazu gehörigen Werte sind nicht ganz so wichtig wie andere, aber auch sie gehören zum Kanon der wichtigen bis sehr wichtigen persönlichen Lebensziele. </span></p>
<p>Die Vergleiche zeigen einen deutlichen Unterschied zwischen den Geschlechtern (Frauen sind Werte insgesamt wichtiger als Männern), einen ebensolchen zwischen Menschen mit unterschiedlichem Bildungsabschluss, aber keinen systematischen Unterschied nach Alter oder Herkunftsland.</p>
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		<title>Geld und Geist</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 03:56:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ergebnisse der 2. Befragung]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade in Zeiten der Finanzkrise (die vorliegende Umfrage wurde vor deren eigentlichem Ausbruch abgeschlossen) ist die Frage nach dem Verhältnis zwischen Geld und Geist, also zwischen materiellen und immateriellen Werten besonders aktuell. Um dieses Verhältnis zu erfassen, stand eine Frage zur Verfügung, die bereits vor drei Jahren einmal gestellt wurde. 
Der Vergleich zeigt ähnliche Grössenordnung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade in Zeiten der Finanzkrise (die vorliegende Umfrage wurde vor deren eigentlichem Ausbruch abgeschlossen) ist die Frage nach dem Verhältnis zwischen Geld und Geist, also zwischen materiellen und immateriellen Werten besonders aktuell. Um dieses Verhältnis zu erfassen, stand eine Frage zur Verfügung, die bereits vor drei Jahren einmal gestellt wurde. </p>
<p><span>Der Vergleich zeigt ähnliche Grössenordnung und eine identische Entwicklungstendenz: Langsam, aber sich verschieben sich die Akzente von Geld zu Geist, von materiellen zu immateriellen Werten, von Quantität zu Qualität.</span></p>
<p><a href="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/geldundgeist.jpg"><img src="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/geldundgeist-300x206.jpg" alt="" title="geldundgeist" width="300" height="206" class="alignnone size-medium wp-image-239" /></a></p>
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		<title>Identitäten und Lebensgefühle</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 03:55:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ergebnisse der 2. Befragung]]></category>

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		<description><![CDATA[Unsere Werte sind ein wesentlicher Teil unserer Identität. Was gehört sonst noch dazu? Welche Identität oder Identitäten gehören zu unserem Selbstbild? Um das herauszufinden, haben wir 19 mögliche Identitäten formuliert und gefragt, wie sehr man sich so oder als as empfinde – mit der schon bekannten Skala von 0 bis 10. Die Ergebnisse sind in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Werte sind ein wesentlicher Teil unserer Identität. Was gehört sonst noch dazu? Welche Identität oder Identitäten gehören zu unserem Selbstbild? Um das herauszufinden, haben wir 19 mögliche Identitäten formuliert und gefragt, wie sehr man sich so oder als as empfinde – mit der schon bekannten Skala von 0 bis 10. Die Ergebnisse sind in den folgenden zwei Grafiken zu finden: </p>
<p><a href="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/lebensgefuehl1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-244" title="lebensgefuehl1" src="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/lebensgefuehl1-300x171.jpg" alt="" width="300" height="171" /></a></p>
<p><a href="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/lebensgefuehl2.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-245" title="lebensgefuehl2" src="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/lebensgefuehl2-300x140.jpg" alt="" width="300" height="140" /></a></p>
<p>Die Antworten sprechen für sich: Es ist offensichtlich normal geworden, verschieden Identitäten zugleich zu pflegen, manche mehr, andere weniger. Auffällig ist hingegen schon, dass die Identitäten „wissen Wollende(r)“ und „Beobachter(in) meiner selbst und der Welt“ zuoberst rangieren. </p>
<p><span>Die geographischen Identitäten dagegen sind erst im hinteren Teil der Rangliste zu finden, und dabei sind lokale und regionale Identitäten deutlich unwichtiger als jene des Landes oder Kontinents. Noch lieber allerdings fühlt man sich gleich als Teil der Welt, des Universums oder der Natur. </span></p>
<p><span>Als Spielball des Schicksals fühlt man sich zwar auch ein bisschen, doch überwiegt die Identität des autonomen Gestalters des eigenen Lebens und als Mitgestalter der eigenen Welt bei weitem. </span></p>
<p><span>Auch bei dieser Frage wurde zwecks Komplexitäts-Reduktion eine Faktorenanalyse durchgeführt. Sie ergab folgende Dimensionen: </span></p>
<ul>
<li>Geographische Identität (Teil von Gemeinde/Stadt, Region, Land)</li>
<li>Selbst-Identität (Mitgestalter der Welt, wissen Wollender, Beobachter seiner selbst und der Welt, autonomer Lebensgestalter)</li>
<li>Universale Identität (Teil von Natur und Universum, Geschöpf der Evolution) </li>
<li>Familien-Identität (Teil eines Paars und einer Familie)</li>
<li>Globale Identität (Europäer, Weltbürger)</li>
<li>Religiöse Identität (Spielball des Schicksals, Geschöpf Gottes) </li>
</ul>
<p><span>Bei der Beziehung dieser Identitäts-Dimensionen untereinander zeigen sich dieselben Phänomene wie bei den Werten: Sie korrelieren alle positiv, das heisst, sie treten gehäuft gemeinsam auf, und es gibt so etwas wie eine Hyperdimension „mehr oder weniger Identität(en)“. Und auch hier gilt: Frauen haben höhere generelle Identitäts-Werte als Männer, solche mit Berufslehre mehr als solche mit Studium. </span></p>
<p><span>Und schliesslich gilt: Die generellen Bedeutungen von Werten und Identitäten korrelieren ebenfalls positiv miteinander, das heisst, wer Werte hoch schätzt, schätzt auch Identität hoch – und umgekehrt. </span></p>
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		<title>Optimismus und Lebensqualität</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 03:55:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ergebnisse der 2. Befragung]]></category>

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		<description><![CDATA[Lebensqualität wurde bereits als zentraler Leit-Wert identifiziert. Die hohe Attraktivität dieses Leit-Werts liegt nicht zuletzt daran, dass wir selber einen grossen Einfluss auf unsere Lebensqualität haben. Die Wiederholung einer entsprechenden Frage von 2004 zeigt zwar leichte Verschiebungen, bringt aber immer noch eine klare Aussage: Eine deutliche Mehrheit meint, wir seinen mehrheitlich selbst für unsere Lebensqualität [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lebensqualität wurde bereits als zentraler Leit-Wert identifiziert. Die hohe Attraktivität dieses Leit-Werts liegt nicht zuletzt daran, dass wir selber einen grossen Einfluss auf unsere Lebensqualität haben. Die Wiederholung einer entsprechenden Frage von 2004 zeigt zwar leichte Verschiebungen, bringt aber immer noch eine klare Aussage: Eine deutliche Mehrheit meint, wir seinen mehrheitlich selbst für unsere Lebensqualität verantwortlich. </p>
<p><span>Verglichen mit der Starbefragung von Swiss Spirit im Frühling dieses Jahres brachte die vorliegende Befragung vom Herbst in Sachen Optimismus und Einschätzung der eigenen Lebensqualität und deren Entwicklung keine nennenswerten Verschiebungen. Immerhin sind der generelle Optimismus sowie das Vertrauen in eine positive Entwicklung der eigenen Lebensqualität etwas gewachsen. Doch dabei handelt es sich um eine Momentaufnahme von vor der Finanzkrise, die entsprechenden Werte könnten jetzt schon wieder anders aussehen. </span></p>
<p><a href="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/zukunft1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-248" title="zukunft1" src="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/zukunft1-300x181.jpg" alt="" width="300" height="181" /></a></p>
<p><a href="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/zukunft2.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-249" title="zukunft2" src="http://www.isg-institut.ch/swissspirit/wp-content/uploads/2009/01/zukunft2-300x203.jpg" alt="" width="300" height="203" /></a></p>
<p>Die generelle Bedeutung von Werten bzw. Identitäten wirkt sich übrigens leicht positiv auf die Einschätzung der eigenen Lebensqualität und auf den Optimismusgrad aus, allerdings ist der Zusammenhang zu schwach, um daraus schon tiefer schürfende Schlüsse ziehen zu können.</p>
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