Innovation
Gemäss einer Studie aus dem Jahre 2006 werden im Controlling der Zukunft neben quantitativen Aspekten ausdrücklich qualitative Aspekte berücksichtigt werden müssen.
Neben den operativen Zielen werden auch strategische Ziele im Controlling erfasst und der Aufgabenbereich des Controllings wird im Laufe der nächsten Jahre immer weiter gefasst. Zusammenfassend lässt die Studie folgende Trends erkennen:
- Quantitative Betrachtungen werden um qualitative Betrachtungen ergänzt.
- Operative Zielgrößen des Tagesgeschäfts werden um strategische Zielgrößen erweitert, die in aller Regel stark qualitativ geprägt sind.
- Funktionale Steuerungskonzepte werden zu funktionsübergreifenden Steuerungskonzepten. Bei diesen Trends ist festzustellen, dass sich das Controlling von der Konzentration auf reine zahlenorientierte mathematische Modelle und Fakten (hard facts) lösen wird und nun immer mehr um interpretative Methoden, die zusätzlich andere Werttreiber (soft facts) berücksichtigt, ergänzt wird.
In der Wirtschaft zeichnet sich also offenkundig die Entwicklung ab, sich nicht mehr, wie in der Anfangszeit des Controllings, fast ausschließlich auf den Ist-Zustand (Ergebnisrechnung) im Unternehmen zu konzentrieren, sondern das heutige Ziel des Controllers ist es vielmehr, eine zukunftsorientierte strategische Unterstützung für den Manager zu sein.
Das ISG Institut in St. Gallen hat als erstes Unternehmen Erhebungsmethoden und Abbildungsinstrumente entwickelt, die in der Lage sind, die nicht-finanziellen “Leistungstreiber” einer Unternehmung zu messen und bis auf Individual-Ebene darzustellen. Diese Controlling Tools der neusten Generation verschaffen dem Controlling und der Unternehmenssteuerung eine ganzheitliche Sicht auf die emotionalen und psychologischen Prozesse in ihrer Organisation und die Möglichkeit mittels der Integration von weichen und harten Faktoren, die Unternehmung werteorientierter und damit nachhaltiger zu führen.

Die Einzigartigkeit der Konzeption liegt in einem neuartigen Ansatz, das Unternehmen zu steuern. Die Steuerung konzentriert sich dabei nicht klassisch auf die vor- oder nachgelagerten Unternehmensprozesse, sondern direkt auf den Punkt, wo Wert geschaffen wird – beim Zusammentreffen von Menschen resp. Stakeholdern.
Die Einzigartigkeit der Methode liegt in der Anwendung eines innovativen Messverfahrens. Jeder Mensch ist durch konkurrierende Bedürfnisse in seinem Verhalten und seinen Entscheidungen geleitet. Bei jedem Menschen befinden sich die verschiedenen Bedürfnisse oder Motivatoren in einem bestimmten Gleichgewicht. Das neuartige Messverfahren des ISG Institut identifiziert diese individuellen Präferenzen (Leistungstreiber) der Stakeholder (Mitarbeitenden, Kunden, Lieferanten etc.). Hinter diesen Treibern verbergen sich qualitative Aspekte, die den grössten Einfluss auf die Bindung und Motivation von Subjekten und damit auf den Unternehmenserfolg haben.
Durch die Kongruenzmessung wird zu Tage gefördert, in wie weit die Motivationsstruktur von verschiedenen Stakeholdern zu einander passt oder eben nicht. (Zwei solche Stakeholdergruppen, die miteinander “harmonieren” müssen, sind zum Beispiel Mitarbeiter mit Kundenkontakt und Kunden.) Die Kongruenzmessung erweitert auf optimierte Weise die Methode der klassischen statistischen Umfragen.
Zusätzlich zur methodischen Innovation bietet das ISG mit ihren digitalen Werte-Cockpits eine weitere Innovation an. Diese bieten im Vergleich mit dem klassischen Reporting von Umfrageprojekten einen hohen Zusatznutzen. Die ISG-Cockpits präsentieren Emotionen auf eine Art wie man sie bislang nur von klassischen Finanzdaten gewohnt war. Die Darstellung der Vielfalt an Informationen, die durch die ISG-Befragungen gewonnen werden können, würde mit sequentiellen Ausdrucken und tabellarischen Darstellungen an die Grenzen der Anschaulichkeit stossen. Mit den Werte-Cockpits des ISG dagegen lassen sich die erhobenen Daten jederzeit einfach und bedarfgerecht aufbereiten. Jedem Funktionsbereich eines Unternehmens wird durch die ISG Dashboards ein individuell konfigurierbares Cockpit zur Verfügung gestellt. Es kann hinsichtlich der spezifischen Anforderungen angepasst werden. Da die Cockpits direkt auf den Datenbanken aufsetzen, welche die Reports erstellen, ist es auch möglich, ergänzend individuelle ad hoc Analysen durchzuführen.
